Sauerbraten vom Pferd 
Zutaten für 4 Personen:

1 kg Pferdefleisch (Schmorfleisch, 
Brust oder Vorderrücken) 
1 große Zwiebel (halbe Ringe)
3-4 Gewürzkörner 
2 bis 3 Lorbeerblätter 
1 Suppengrün 
¼ l Essig 
¼ l Rotwein (Burgunder)
¼ l Wasser 
50 g Speck, durchwachsen
50 g Margarine oder Erdnussöl
½ l gekörnte Brühe 
Salz, Pfeffer 
Brotrinde (Graubrot)
Sossenbinder
Zubereitung:

Das gewaschene und gut abgetrocknete Fleisch in eine Schüssel aus Ton legen, die Zwiebelscheiben und Gewürze hinzu fügen, dann wird Essig, Rotwein und Wasser darüber gegeben. Das eingelegte Fleisch sollte 3-4 Tage im Kühlschrank durchziehen, es sollte täglich gewendet werden.

Vor der weiteren Zubereitung wird das Fleisch abgespült und abgetrocknet. Das Fleisch wird geklopft und nötigenfalls zu guter Form gebunden, es wird in Mehl gewälzt und mit Speckscheiben umwickelt. Nun legt man den Braten in das erhitzte Fett und bräunt ihn in offenen Topf von allen Seiten gut an. Das Bräunen muss sorgfältig geschehen, weil dadurch Röststoffe gebildet werden, die dem Fleisch und der Soße Farbe und Geschmack 
verleihen. Feingeschnittene Zwiebel und Suppengrün werden kurz mit angeschwitzt. 

Die vorbereitet heiße Brühe wird aufgegossen, dann gibt man die Brotrinde als Würze zu und schmort das Fleisch im zugedeckten Topf. Das Fleisch sollte ca. 40 min. garen. Bevor die Sosse gebunden wird, das Fleisch aus dem Topf nehmen (eventuell Faden entfernen) und warmstellen, die Sosse mit Sossenbinder abbinden und dann kann angerichtet werden. 

Als Beilage eignen sich Kartoffelklöße, Kartoffelbrei oder Salzkartoffeln.

Guten Appetit!


Geschmacklich ist Pferdefleisch zwischen Rind und Wild angesiedelt. Es besitzt eine feste, aber zarte Konsistenz und eine dunkelrote Farbe. 

Eigenschaften des Fleisches

Aus Pferdefleisch lassen sich viele bekannten Fleischerzeugnisse herstellen. Bouletten (Frikadellen) und Bockwürstchen sind die bekanntesten, auch Fleischgerichte wie Steaks, Rouladen oder Gulasch sowie alle möglichen Wurstsorten gibt in Deutschland. das Pferdefleisch ist schon lange nicht mehr ein „Arme- Leute- Essen“, es zählt jetzt zu den Delikatessen und viele „Gourmets“ aller Gesellschaftsschichten schätzen es.

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